Mozart in Wien

Mozart in Wien

Wolfgang Amadeus Mozart ist untrennbar mit Wien verbunden und gehört so selbstverständlich zur Stadt wie der Prater, die Hofburg und Schloss Schönbrunn. Kommen Sie nach Wien und wandeln sie auf den Spuren des großen Komponisten. Ein toller Abschluss eines solchen Tages ist der Besuch eines Mozart-Konzertes: Authentischer als in dieser Stadt kann man Mozart kaum erleben.

Mozart wurde am 27. Januar in Salzburg geboren und erhielt bereits im Alter von vier Jahren den ersten Musikunterricht von seinem Vater. Schon mit fünf Jahren brachte er kleine Kompositionen aufs Papier, mit sechs Jahren trat er das erste Mal vor Publikum auf. Es folgte die allgemein bekannte Vermarktung als Wunderkind. Zwischen 1766 und 1769 hielt sich Mozart mit einigen Unterbrechungen viele Monate in Wien auf und stellte dort auch einige Werke fertig. Seine wirkliche Zeit in Wien begann 1781 und dauerte bis zu seinem Tod am 5. Dezember des Jahres 1791. In dieser Zeitspanne sind Mozart und sein außerordentliches musikalisches Schaffen untrennbar mit der Musikstadt Wien verbunden. Mozart war hier entbunden von Verpflichtungen, die er besonders in Salzburg als Resultat unterschiedlicher Anstellungen zu erfüllen hatte, und konnte als Musiklehrer und unabhängiger Komponist wirken. Sein Schaffensdrang war unvorstellbar, allem voran seine ganz großen Opern und unzählige Klavierkonzerte entstanden in der Wiener Zeit. Auch die “Große Messe in c-Moll” und zahlreiche Sinfonien brachte Mozart in Wien aufs Papier, ganz abgesehen von seinem bewegenden “Requiem”, welches er leider nicht mehr zu Ende bringen konnte.

Mozart war neben Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven einer der drei großen Komponisten der Wiener Klassik. Er schrieb über 600 Werke, die sich bis heute weltweiter Beliebtheit erfreuen und zu den bemerkenswertesten Kompositionen klassischer Musik gehören. Sein Repertoire erstreckte sich u.a. von Sinfonien über Klavierkonzerte, Kammermusik und Lieder bis hin zu Opern, von denen auch heute viele regelmäßig in den großen Opernhäusern mit enormem Erfolg aufgeführt werden. In seinen letzten Lebensjahren widmete sich Wolfgang Amadé (die von ihm bevorzugte Signatur) stärker der Kirchenmusik. Sein “Requiem d-Moll KV 626” ist sowohl eines seiner beeindruckendsten Werke als auch seine letzte Komposition. Mozart verstarb während der Arbeit an der Totenmesse, sie wurde dann von seinen Schülern Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr vollendet, nachdem Mozarts Witwe den Auftrag dazu gegeben hatte. Glaubt man der Legende, hat Mozart auf seinem Totenbett das anrührende “Lacrimosa” aus seiner Totenmesse angestimmt.

Wandeln Sie in Wien auf den Spuren Mozarts: Ein Tag ist nicht genug, um alles anzusehen und alle Orte kennenzulernen, die mit Mozart in Verbindung stehen. Wie wäre es mit einem Besuch im Mozarthaus Vienna unweit des Stephansdoms? Hier kann man die einzige bis heute erhaltene Wohnung Mozarts besichtigen, er wohnte dort von 1784 bis 1787. Auch Schloss Schönbrunn und dem Mozart-Denkmal im Burggarten sollten Sie einen Besuch abstatten. Zum Abschluss empfiehlt sich der Besuch eines Konzertes, um ganz in die Welt und Zeit von Wolfgang Amadeus Mozart abtauchen zu können. Ein idealer Ort hierfür ist die Karlskirche. Hier, in einem der schönsten Konzerträume Wiens, finden Konzerte Mozart Requiem und Antonio Vivaldi’s Vier Jahreszeiten Konzerte statt, wie sie atmosphärischer und authentischer nicht sein könnten.